Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Das überarbeitete GESAK zeigt, dass sich der Bedarf an Anlagen in Gossau gegenüber 2012 vergrössert hat. Gemäss Stadt sind die mit den Modulen 2 und 3 der Sportwelt geplanten Anlagen entsprechend nötig. Zusätzlicher Bedarf bestehe auch bei Angeboten für den Individualsport. Die Art und Weise der Realisierung hänge allerdings von den Finanzen der Stadt ab.
Sportanlagen Mit dem GESAK wurden 2012 das Angebot und der Zustand der Sportanlagen erhoben sowie der Bedarf bezüglich Sportinfrastruktur der Stadt Gossau untersucht. Dies sollte Planungssicherheit für künftige Projekte bringen. In diesem Sommer wurde das Konzept aktualisiert. Dies hat die mit dem Masterplan festgelegte Reihenfolge für die drei Module der Sportwelt Gossau bestätigt. «Das Modul 3 Rosenau kann erst umgesetzt werden, wenn mit dem Modul 2 Buechenwald eine zusätzliche Mehrfach-Halle erstellt ist. Damit können die nötigen Kapazitäten während den Bauarbeiten im Gebiet Rosenau abgedeckt werden», schreibt die Stadt.
Weiter habe die Aktualisierung des GESAK gezeigt, dass die seinerzeitigen Erkenntnisse unverändert zutreffen und sich die Situation sogar noch verschärft hat. Auch der Schulsport stösst an die Kapazitätsgrenzen. Gründe dafür sind steigende Schülerzahlen und der Wegfall der Halle der Mädchensekundarschule. Die prognostizierte Anzahl neuer Klassen erhöht den Hallenbedarf zusätzlich. Auch die Erfordernisse des Vereinssports sind grösser geworden. Die Vereine verzeichneten in den letzten fünf Jahren rund zwanzig Prozent mehr Jugendmitglieder. «Diese Nachfrage kann nicht überall gedeckt werden, weil die Hallen durch die Vereine zu hundert Prozent ausgelastet sind. Auch in den Nachbargemeinden stehen keine freien Hallenkapazitäten zur Verfügung. Vielmehr beschäftigen sich verschiedene mit dem Bau neuer Hallen», stellt die Stadt fest.
Für die Aktualisierung des GESAK wurden auch die Anliegen des sogenannt ungebundenen Sports erfasst, also von Sportarten, welche nicht in einem Verein ausgeübt werden. Bei ihren individuellen sportlichen Aktivitäten sind die Gossauerinnen und Gossauer vor allem zu Fuss oder mit dem Velo auf den Rad-, Natur- und Waldwegen unterwegs. Über zwei Drittel der gut 700 Personen, welche eine Rückmeldung gaben, beurteilen das Angebot an Anlagen für den Individualsport als gut bis sehr gut. Auch das Hallenbad und das Freibad sind sehr beliebt. Nebst besseren Rad- und Mountainbike-Wegen vermissen viele Individualsportler öffentlich zugängliche Garderoben.
Das GESAK diene weiterhin als Grundlage für die strategische Planung des Baus und der Erneuerung der Sporteinrichtungen, schreibt die Stadt. Das erste Modul im Gebiet Buechenwald steht ab Sommer vollumfänglich zur Verfügung. Damit wurde in erster Linie die Erneuerung von bestehenden Anlagen erfüllt. Die zwei weiteren Module umfassen eine Mehrfachhalle im Gebiet Buechenwald und die Erneuerung der Infrastruktur im Areal Rosenau. «Der Realisierungszeitpunkt hängt ab von der Finanzierbarkeit und von der Verwirklichung anderer Vorhaben im öffentlichen Interesse», schliesst die Stadt.
pd
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