Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Das Gossauer Stadtparlament entscheidet am 10. März 2026 über die Finanzierung der schulischen Wintersportlager. Zudem stehen eine Änderung der Schutzverordnung sowie eine Fragestunde auf der Traktandenliste.
Parlament An seiner Sitzung vom Dienstag, 10. März, befasst sich das Stadtparlament mit mehreren gewichtigen Geschäften. Neben der Finanzierung der Wintersportlager wird auch eine Anpassung der Schutzverordnung behandelt. Anlass dafür ist ein privates Bauvorhaben im Gebiet Brüewil, für das der Albertschwilerbach auf einer Länge von rund neunzig Metern verlegt werden soll. Im Zuge dieser Arbeiten wird das geschützte westliche Ufergehölz gerodet. Die Ersatzpflanzung entlang des neu geführten Bachlaufs soll wiederum unter Schutz gestellt werden. Damit diese Änderung rechtskräftig werden kann, ist ein Beschluss des Parlaments erforderlich.
Ein zentrales Traktandum bildet die künftige Finanzierung der schulischen Wintersportlager. Diese erfreuen sich grosser Beliebtheit, wurden jedoch im Rahmen von Sparbemühungen in jüngerer Zeit zunehmend in Frage gestellt. Kürzungen durch das Parlament im Rahmen der Budgetsitzung hätten kostspielige Vertragsstornierungen zur Folge gehabt. Um Planungssicherheit zu schaffen und gleichzeitig dem Parlament die Möglichkeit zu geben, auf die Ausgestaltung Einfluss zu nehmen, beantragt der Stadtrat einen Rahmenkredit von 680'000 Franken für die Jahre 2027 bis 2030. Mit diesem Kredit soll sichergestellt werden, dass jedes Schulkind in Gossau zwischen der fünften und neunten Klasse an drei Wintersportlagern teilnehmen kann. Das Angebot entspricht jenem umliegender Schulen. Gleichzeitig würden die jährlichen Ausgaben gegenüber dem heutigen Stand um rund 115'000 Franken sinken.
Auf der Traktandenliste findet sich zudem die Antwort des Stadtrates auf eine Interpellation von Simon Sigg von Die Mitte zu nächtlichen Notsituationen und zur Obdachlosigkeit in Gossau. Der Stadtrat hält fest, dass in der Stadt keine obdachlosen Personen gemeldet seien. Dennoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich vereinzelt Personen gelegentlich über Nacht im Freien aufhalten. Falls notwendig, sei das Sozialamt in der Lage, Betroffene rasch und angemessen unterzubringen.
Den Abschluss der Sitzung bildet eine Fragestunde. Die öffentliche Sitzung im Fürstenlandsaal beginnt um 18 Uhr. Sämtliche Sitzungsunterlagen sind auf aufgeschaltet, wo auch weitere Informationen zum Gossauer Stadtparlament abrufbar sind.
pd
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