Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Zeno Baldegger (hinten rechts) im Doppel in Aktion, sitzend Nationaltrainerin Sabrina Zander. z.V.g.
Zeno Baldegger vom BC Trogen-Speicher erreichte an den Weltspielen der Gehörlosen in Tokio im Doppel an der Seite von Marvin Müller die Viertelfinals. Endstation bedeutete für die Vertretung von Swiss Deaf Sport schliesslich das weltbeste Doppel aus Thailand.
Badminton Ihr Meisterstück lieferten die beiden Schweizer im Achtelfinal ab, als sie sich gegen die Dänen durchsetzten – ohne ihr bestes Badminton zu zeigen. «Sie haben einen Weg gefunden, sich durchzukämpfen, weil sie den Sieg unbedingt wollten. Manchmal kommt es auch darauf an, wenn es nicht wie gewünscht läuft», sagte Nationaltrainerin Sabrina Zander. Im Viertelfinal zeigten die Schweizer eine sehr gute Leistung und waren gegen das weltbeste Doppel ziemlich nahe an einem Satzgewinn – der erste Durchgang ging äusserst knapp mit 19:21 verloren. Auch im Einzel überzeugten die Schweizer. Zeno Baldegger, Marvin Müller und Danny Müller überstanden allesamt die Gruppenphase und jeder des Trios gewann mindestens ein Spiel. Alle spielten erstmals in einer so grossen Halle. In der ersten Runde der Direktausscheidung trafen Baldegger und Danny Müller aufeinander. Baldegger gewann das interne Duell und erreichte somit den Achtelfinal, wo er gegen einen starken Chinesen verlor. «An jenem Tag lag einfach nicht noch mehr drin für Zeno», bilanzierte Sabrina Zander. Sie wand dem Europameister aber ein Kränzchen: «Er konnte an seine Leistungen von der EM anknüpfen. Er hat ein Riesenpotenzial, bei den Gehörlosen ganz vorne mitspielen zu können.» Dass dies keine subjektive Ansicht ist, zeigt der Moment unmittelbar nach Matchschluss: Der Chinese versuchte, trotz der Kommunikationsbarrieren, Baldegger zu erklären, dass er sehr gut gespielt habe.
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