Jeyakumar Thiurairajah
wurde als St.Galler Stadtparlamentspräsident vorgeschlagen.
Der Ausfall von Lukas Görtler, hier im Heimspiel gegen den FCL, wog schwer am Samstag. Franz Schefer
Wenn am Samstag die Berner Oberländer in der Ostschweiz gastieren, empfängt der Leader den Tabellendritten. Somit steht im Kybunpark ein Spitzenkampf auf dem Programm, obwohl beide Teams am Wochenende ihr letztes Spiel verloren.
Fussball Auch wenn erst sieben Runden gespielt sind, kommt es doch überraschend, dass die Partie des FCSG gegen Thun als Spitzenkampf angekündigt werden kann. Schliesslich empfängt der Achte der letzten Spielzeit den Aufsteiger. Aber sowohl die St.Galler als auch die Thuner sind ausgezeichnet in die Saison gestartet. Dem Team von Mauro Lustrinelli gelang gar als erstem Aufsteiger in der Geschichte der Super League ein Start mit vier Siegen. Zuletzt mussten die Berner Oberländer zwar die ersten beiden Saisonniederlagen hinnehmen, allerdings resultierten diese gegen die beiden Schwergewichte Basel und YB. Gerade im Berner Derby am Sonntag zeigte der Aufsteiger seine Qualitäten und hätte gegen YB auch mit zwei Längen Vorsprung führen können, bevor die Stadtberner die Partie dank der Wucht ihrer Angreifer drehten. Der Auftritt der Thuner zeigte einmal mehr, dass ihre Rangierung kein Zufall ist.
Im Gegensatz zum Aufsteiger können die St.Galler aus ihrer Niederlage vom Wochenende nicht viel Gutes mitnehmen. Zwar war die erste Halbzeit ansprechend und die Espen lagen dank einem Elfmeter zur Pause in Führung. Doch der Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit fiel krass aus. Der FCSG hatte nicht den Hauch einer Chance gegen einen FCZ, der in dieser Saison schon zwei Heimspiele verloren hat und im Cup in der Vorwoche an Stade Nyonnais gescheitert ist. Es machte zumindest den Eindruck, dass die St.Galler mit dem Ausfall von Captain Lukas Görtler in der Halbzeit auch all ihren Mut verloren haben. Dabei hätte die Truppe von Enrico Maassen allen Grund, mit breiter Brust aufzuspielen, schliesslich liegt sie nach fünf Siegen aus den ersten sechs Partien an der Tabellenspitze. Doch die zweite Halbzeit gegen den FCZ wurde dem Auftritt eines Tabellenführers so gar nicht gerecht. Bleibt zu hoffen, dass sie nur ein Ausrutscher war und die St.Galler an Auftritte wie in Genf oder gegen Basel und Winterthur anknüpfen können.
tb
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