Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Von links: Ernst Zellweger, ASV Herisau-Waldstatt (2.); Andreas Schweizer, ASV Herisau-Waldstatt (1.); Ralf Zellweger, ASV Herisau-Waldstatt (3.)
Am Sonntag, 15. Februar, fiel in Wil der Final der Schweizermeisterschaften im Armbrustschiessen über die 10-Meter-Distanz kniend. In einem von Präzision und Nervenstärke geprägten Wettkampf sorgte der Armbrustschützenverein Herisau-Waldstatt für das Highlight des Tages: Sie belegten gleich alle drei Podestplätze.
Armbrust Den Schweizermeistertitel sicherte sich Andreas Schweizer mit einer konstant starken Leistung. Silber gewann der erfahrene Ernst Zellweger, der einmal mehr seine Klasse bewies und sich nur knapp dem Sieger geschlagen geben musste. Den dritten Platz belegte dessen Sohn Ralf Zellweger und komplettierte damit den bemerkenswerten Vereinstriumph. Mit diesem Ergebnis unterstrichen die Appenzeller Schützen, dass ihr Teamtitel vor zwei Wochen kein Zufall war. Sie bewiesen nicht nur technische Präzision, sondern auch die mentale Stärke, die in einem hochklassigen Finalwettkampf den Unterschied macht. Die weiteren Finalplätze belegten Renato Schulthess aus Burgdorf (4.), Raffael Müller aus Stein (5.), Gerold Pfister aus Degersheim (6.), Kévin Progin aus Schwarzenburg (7.) sowie Edi Schmid aus Frauenfeld (8.). Besonderen Grund zur Freude gab es auch im Nachwuchsbereich. Der Juniorenschütze Livio Dux aus Degersheim sicherte sich im U23-Final miteiner souveränen Vorstellung die Bronzemedaille. Mit konstant starken Schüssen unter Finaldruck setzte er sich gegen mehrere starke Konkurrenten durch und zeigte dabei eine technische Reife, die weit über sein Alter hinausgeht. Sein Erfolg ist ein weiteres Zeichen für das hohe Niveau, das der Ostschweizer Armbrustschiesssport derzeit im Nachwuchsbereich aufweist.
pd
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