Starke Leistung von St. Galler Schwimmer
Marius Toscan hat bei der Mare Nostrum Tour in Monaco über 400 Meter Lagen den vierten Platz erreicht. Der Auftritt galt als Test für die EM 2026.
Marius Toscan zeigte eine starke Leistung auf internationalem Spitzenniveau. Bild: pd
Marius Toscan hat bei der Mare Nostrum Tour in Monaco über 400 Meter Lagen den vierten Platz erreicht. Der Auftritt galt als Test für die EM 2026.
Schwimmen Marius Toscan hat beim Meeting der Mare Nostrum Tour 2026 in Monaco eine Platzierung knapp neben dem Podesterreicht. Der Ostschweizer Schwimmer startete am 23. und 24. Mai an einem international stark besetzten Wettkampf und trat dabei gegen mehrere Weltklasseathleten an.
Über 400 Meter Lagen zeigteToscan seine stärkste Leistung desWochenendes. Er schlug nach 4:20,86 Minuten als Vierter an und verpasste die Medaillenränge um wenige Zehntel, heisst es in einer Mitteilung. Besonders im letzten Abschnitt des Rennens erhöhte er das Tempo deutlich und verkürzte den Rückstand auf die Spitze. Der Sieg ging an den Ungarn Gabor Zombori in 4:16,68 Minuten. Zweiter wurde der Italiener AlbertoRazzetti vor Balazs Hollo aus Ungarn. Nach dem Rennen ordnete Toscan das Resultat ein. Er sagte: «MeinZiel war klar die Bronzemedaille.» Es sei schade, dass es am Ende knapp nicht gereicht habe. Gleichzeitig betonte er, dass ihn der Vergleich mit den besten Athleten der Welt stark motiviere und ihm wichtige Hinweise für die weitere Saison gebe.
Auch über 200 Meter Schmetterling trat Toscan an. In einem engen und hochklassigen Feld erreichte er den sechsten Rang in 2:00,33 Minuten. Der Sieg ging an Richard Marton aus Ungarn in 1:56,72 Minuten. Zweiter wurde der US-Amerikaner Gabe Jett vor Alberto Razzetti aus Italien.
Die Mare Nostrum Tour gilt seit Jahren als eine der bedeutendsten Wettkampfserien im europäischen Schwimmsport. «Die Rennen dienen vielen Athleten als Standortbestimmung im internationalen Vergleich», ist der Medienmitteilung zu entnehmen.
Für den St. Galler Marius Toscan war der Auftritt in Monaco ein Test im Hinblick auf die Europameisterschaft 2026 in Paris vom 10. bis 16. August, wie aus der Mitteilung weiter hervor geht. Als nächste Stationen stehen für ihn das Trainingslager der Schweizer Nationalmannschaft auf Sardinien vom 12. bis 25. Juni sowie das Settecolli Meeting in Rom vom 26. bis 28. Juni im Programm.
mw/pd
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