Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Vor über 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Kreuzbleiche lieferten sich der TSV St.Otmar und Wacker Thun am Sonntag ein packendes Handballspiel auf Augenhöhe. Die St.Galler führten zur Pause verdient mit 15:11, kassierten danach jedoch eine zehnminütige Torflaute und verloren das Spiel mit 26:27 – mit dem Schlusspfiff.
Handball Nach einem schwierigen Beginn – nach elf Minuten stand es 4:7 – drehte Torhüter Andreas Björkman Myhr die Partie mit einer starken Leistung. St.Otmar ging verdient mit 15:11 in die Pause und verteidigte den Vorsprung zunächst auch nach dem Seitenwechsel. Als Wacker ab der 42. Minute mit einem siebten Feldspieler agierte und auf 20:21 verkürzte, hielt Björkman Myhr seinen Kasten weitgehend sauber. Das Problem lag auf der anderen Seite: Nach dem 22:20 blieben die St.Galler über zehn Minuten ohne Torerfolg und vergaben dabei mehrere freie Chancen. Carl Löfström brach den Bann, kämpfte St.Otmar zurück und erzielte knapp 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 26:26. Doch Thun hatte noch eine letzte Antwort: Ein präzises Zuspiel von Spielmacher Ante Gadza fand Nils Stettler am Kreis, der mit der Schlusssirene zum 27:26 einnetzte. Für St.Otmar war es im dritten Saisonduell gegen die Berner Oberländer die dritte Niederlage – trotz eines starken Auftritts. Somit vergrössert sich der Abstand in der Tabelle auf Wacker Thun von zwei auf vier Punkte. St.Otmar verliert somit den direkten Anschluss an die Spitzengruppe und reiht sich nach 21 Spieltagen auf Platz sechs ein.
Das nächste Spiel des TSV St.Otmar St.Gallen findet bereits heute Abend um 19.15 Uhr in der Kreuzbleiche St.Gallen statt. Dort tritt man gegen den aktuellen Tabellenzweiten Pfadi Winterthur an.
pd
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