Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Ende Februar waren im Kanton St.Gallen 11'917 Personen bei einem RAV zur Stellensuche gemeldet. Während die Zahl gegenüber dem Januar leicht zurückging, liegt sie weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert.
Arbeitsmarkt Ende Februar waren 11'917 Personen aus dem Kanton St.Gallen bei einem RAV zur Stellensuche gemeldet. Das sind 150 weniger als Ende Januar, jedoch 1'318 mehr als vor Jahresfrist. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg von 12,4 Prozent, gegenüber dem Vormonat ergibt sich ein Rückgang von 1,2 Prozent. Diese Entwicklung entspricht der üblichen Entwicklung zu Jahresbeginn. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrifft Stellensuchende aus dem Dienstleistungssektor stärker als jene aus Industrie und Gewerbe. In Industrie und Gewerbe nahm die Zahl um 10,8 Prozent auf 4'560 Personen zu. Im Dienstleistungssektor stieg sie um 13,8 Prozent auf 7'138 Personen. Auch schweizweit zeigt sich eine ähnliche Entwicklung mit einem Anstieg von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Am stärksten fiel die Zunahme im Toggenburg mit 26,9 Prozent aus, am geringsten im Wahlkreis Wil mit 4,5 Prozent. Über dem kantonalen Durchschnitt liegen auch das Sarganserland, Werdenberg sowie das Rheintal und See-Gaster. Weniger stark wuchs die Zahl in den Wahlkreisen St.Gallen und Rorschach.
Ende Februar waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 3'595 offene Stellen gemeldet. Das sind 173 mehr als vor einem Jahr und 455 mehr als im Vormonat. Rund 60 Prozent entfallen auf meldepflichtige Berufe. Besonders gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. Für März 2026 haben zudem 64 Betriebe insgesamt 2'093 Mitarbeitende zur Kurzarbeit vorangemeldet. Die Zahl der Betriebe ist gegenüber dem Vormonat leicht gesunken, während die Zahl der betroffenen Mitarbeitenden geringfügig gestiegen ist. Betroffen sind Unternehmen in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe aus allen Regionen des Kantons.
pd
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