Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Symbolbild.
In letzter Zeit hat die Zahl der Diebstähle von luxuriösen Autos in der Region St.Gallen stark zugenommen. Die oft minderjährigen Täter schlichen meist in Autogaragen, brachen Schlüsselschränke auf, brachten an Autos gestohlene Kontrollschilder an und flüchteten ins Ausland, vielfach nach Frankreich.
Kriminalitätsentwicklung In einem Fall konnte ein Täter aus Frankreich in der Nähe einer Autogarage, in die er eingebrochen war, verhaftet werden, während der zweite Täter im Gebäude mit Hilfe des Diensthundes Ueli der Kantonspolizei St. Gallen festgenommen werden konnte. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen die beiden Franzosen eröffnet. Eine Täterschaft brach in den frühen Morgenstunden im Wisental in Muolen in eine Autogarage ein. Sie schlug bei einem Garagentor eine Scheibe ein, kletterte dort in das Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten. Schliesslich gelang es der Täterschaft, einen schwarzen Audi A3 zu stehlen und damit die Flucht zu ergreifen. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Aus einer Autogarage in Goldach wurden gleich drei Fahrzeuge gestohlen. Die Täter flüchteten mit den Autos nach Frankreich. Die Deliktsumme beläuft sich auf über 100’000 Franken. Aus einer Autogarage im Westen der Stadt St. Gallen stahlen drei Unbekannte einen BMW X3. Sie brachen zwei Tresore auf und stahlen daraus neben dem Autoschlüssel auch Bargeld. Wohl in Zusammenhang mit diesem oder einem anderen Fall von drei entwendeten Fahrzeugen wurde eine junge Frau mit Video aufgenommen, als sie drei Kontrollschilderpaare entwendete. Ein Täter verschaffte sich neulich mit einem zuvor gewaltsam aus einer Schlüsselbox entwendeten Schlüssel Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten. Er stahl Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. Ein Fahrzeug entwendete er nicht, wohl weil ihm dies zu riskant war.
Im Zusammenhang mit Autodiebstählen werden nach den Feststellungen der Kantonspolizei St. Gallen häufig junge Leute von Hintermännern in Frankreich angeschrieben und beauftragt, hochpreisige Autos gegen grosszügige Belohnung zu stehlen. Bei der Tat erhalten sie über das Handy Anweisungen. Da in der Romandie die nächtlichen Kontrollen intensiviert wurden, reisen die Täter mit ihren gestohlenen Fahrzeugen neuerdings über Deutschland zurück in die Heimat. Die Polizei warnt vor weiteren Autodiebstählen dieser Art und empfiehlt verstärkte Sicherheitsmassnahmen. Wenn Autoschlüssel in fest eingebauten Tresoren aufbewahrt werden, können diese nicht leicht von Dieben behändigt werden. Schlüsselboxen für Kunden sollten nicht leicht aufzubrechen oder zu manipulieren sein. Das nächtliche Eindringen in Garagenbetriebe sollte durch verstärkte Sicherungen der Eingänge erschwert werden.
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