Vorstoss Eine Recherche von der SRF-Sendung «Rundschau» hat aufgedeckt, dass sich tausende Personen mit gefälschten Identitäts-Dokumenten unerlaubt in der Schweiz aufhalten. Gemäss Experten könnten bis zu zehn Prozent der ausgestellten Aufenthaltsbewilligungen auf betrügerische Weise erlangt worden sein. Besonders stark betroffen sollen städtische Gebiete und Branchen mit hoher Personalfluktuation wie Gastronomie oder Kosmetik sein. Auch die Schulung und Fachkompetenz der mit der Passkontrolle beauftragten Angestellten in den Gemeinden wurden als ungenügend kritisiert. Dieser Sachverhalt veranlasste die SVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrates zu einem politischen Vorstoss. Sie möchte von der Regierung wissen, wie viele Fälle von gefälschten Ausweisen in den letzten fünf Jahren festgestellt wurden. Zudem will die Fraktion wissen, welche Massnahmen ergriffen worden sind, um die Kontrolle von Ausweisdokumenten zu verbessern.
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