Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Symbolbild.
Der Kanton St.Gallen fördert mit der IT-Bildungsoffensive die Integration von Künstlicher Intelligenz in den Unterricht. Das neue Angebot «EduAI» des Bildungs- und Innovationsorts Smartfeld soll Lehrpersonen praxisnah und didaktisch fundiert beim reflektierten Einsatz von KI begleiten.
Künstliche Intelligenz Die IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen (ITBO) unterstützt den Aufbau des neuen Programms «EduAI» von Smartfeld, das Schulen und Lehrpersonen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht begleitet.
Die Regierung hat dafür Mittel aus dem ITBO-Sonderkredit freigegeben und damit die Grundlage für den nächsten Entwicklungsschritt gelegt. Smartfeld ist seit Beginn der Bildungsoffensive eine verlässliche Partnerin in der MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie beim Aufbau digitaler Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler. In den vergangenen Jahren hat Smartfeld praxisnahe Workshops entwickelt, die nun auch an den neuen Standorten in Buchs und Rapperswil-Jona angeboten werden. Allein im vergangenen Jahr nahmen rund 6’300 Schülerinnen und Schüler an den Workshops teil.
Mit dem Projekt «EduAI» sollen Lehrpersonen und Schulleitungen die rasante Entwicklung der KI kompetent einordnen und gezielt pä-dagogisch einsetzen können. Kern des Angebots sind didaktisch fundierte Weiterbildungsformate, die ein vertieftes Verständnis für Funktionsweisen, Grenzen und ethische Fragestellungen von KI vermitteln. Die Workshops ermöglichen es Lehrpersonen, KI-Tools praxisnah zu testen, konkrete Unterrichtsszenarien zu entwickeln und deren Einsatz kritisch zu reflektieren. Schulinterne Weiterbildungen begleiten zudem Teams bei der Formulierung einer gemeinsamen Haltung und Strategie im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Ergänzt werden die praxisnahen Angebote durch Webinare, die als niederschwellige Impulse zu aktuellen KI-Themen dienen. Mit dem «EduAI Summit» richtet Smartfeld ausserdem einen nationalen Treffpunkt für Lehrpersonen, Schulen und Bildungsakteure aus. Der Summit soll den Austausch über gute Unter-richtspraxis im Zeitalter der KI fördern und Vernetzung ermöglichen. Zusätzlich wird in diesem Jahr erstmals der «EduAI Award» vergeben, mit dem innovative und verantwortungsvolle Praxisbeispiele ausgezeichnet werden, bei denen Lehrpersonen Künstliche Intelligenz gezielt im MINT-Unterricht einsetzen. Diese Beispiele werden öffentlich zugänglich gemacht, um sie einer breiten Bildungsöffentlichkeit zu präsentieren. Für den Aufbau von «EduAI» stellt die Regierung 800’000 Franken aus dem ITBO-Sonder-kredit bereit. Daneben wird das Projekt durch die Ursimone Wietlisbach Stiftung, die Metrohm Stiftung und die Bärbel & Paul Geissbühler Stiftung unterstützt.
pd
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